How To Improve My Gum Health

Wenn es um Erkrankungen im Mundraum geht, denken viele Menschen zuerst an Karies. Statistiken zeigen jedoch, dass deutlich mehr Menschen an Gingivitis und Parodontitis leiden als an Karies.

Die Bedeutung gesunden Zahnfleisches wird häufig unterschätzt. Das Zahnfleisch stützt und hält unsere Zähne fest, damit sie stabil bleiben. Sprechen wir über Zahnfleischerkrankungen und ihre Behandlung. Dieser Artikel hilft Ihnen, den Zustand Ihres Zahnfleisches besser einzuschätzen – mit fachlichen Informationen von erfahrenen Zahnärztinnen und Zahnärzten.

Der Zustand des Zahnfleisches wird anhand der Tiefe der Zahnfleischtaschen (parodontalen Taschen) beurteilt. Liegt die Sondierungstiefe unter 3 mm, gilt das als normal. Treten jedoch bereits bei leichter Reizung Blutungen auf, kann dies auf eine Gingivitis hinweisen. Gingivitis ist ein frühes Stadium der Zahnfleischerkrankung, bei dem durch die Entzündung noch kein Knochenabbau entsteht, und sie kann z. B. durch eine professionelle Zahnsteinentfernung wieder ausheilen. Überschreitet die Taschentiefe 3 mm, liegt dies außerhalb des Normbereichs – es kann eine Parodontitis vorliegen. Wenn durch eine starke Entzündung bereits Knochenverlust entstanden ist, ist eine umfassende Behandlung erforderlich und nicht nur eine vorbeugende Maßnahme. Wie können Sie Ihr Zahnfleisch schützen?

Werfen wir einen Blick auf die Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfleischerkrankungen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfleischerkrankungen

1. Zahnsteinentfernung (Scaling)

Die Zahnsteinentfernung (Scaling) ist eine häufige zahnärztliche Behandlung, bei der Zahnstein vor allem mit Handinstrumenten oder Ultraschallinstrumenten entfernt wird. Sie ist die einfachste Maßnahme zur Vorbeugung von Parodontalerkrankungen und für eine gute Mundhygiene. Daher ist es sinnvoll, alle 6 bis 12 Monate eine professionelle Zahnsteinentfernung durchführen zu lassen. Blutungen und Schwellungen des Zahnfleisches nach dem Scaling sind normal. Durch die Schwellung kann zuvor verdeckter Zahnstein (Konkremente) sichtbar werden. Deshalb wird die Behandlung manchmal in mehreren Sitzungen durchgeführt.

2. Wurzelglättung (Root Planing), RT

Nach der Entfernung des Zahnsteins bleibt die Stelle, an der er angehaftet hat, häufig rau und uneben. Dort können sich Speisereste und Bakterien leichter festsetzen und Entzündungen verursachen. Um das zu verhindern, wird eine Wurzelglättung durchgeführt: Dabei wird die Wurzeloberfläche im Bereich unter dem Zahnfleisch geglättet. So können Beläge entfernt werden, die sich durch reines Scaling nicht vollständig beseitigen lassen.

3. Kürettage, CU

Die gingivale Kürettage ist eine Behandlung zur Entfernung entzündeten Gewebes im Zahnfleisch. Entzündetes Zahnfleisch liegt oft nicht mehr fest am Zahn an, sodass sich tiefe Zahnfleischtaschen bilden können. Dabei wird das entzündete Weichgewebe mit einem speziellen Instrument vorsichtig entfernt. Während der Heilung kann sich gesundes Zahnfleisch wieder enger an den Zahn anlegen – die Taschentiefe kann sich dadurch normalisieren.

4. Gingivektomie

Ablagerungen wie Speisereste sammeln sich in tiefen Zahnfleischtaschen. Werden sie nicht entfernt, kann sich eine Parodontalerkrankung verschlimmern. Die Gingivektomie ist ein Verfahren, bei dem überschüssiges bzw. zu tief stehendes Zahnfleischgewebe entfernt wird. Durch die Verringerung der Taschentiefe lassen sich Beläge an der Wurzeloberfläche leichter entfernen, und auch die erneute Ansammlung von Speiseresten wird reduziert.

5. Lappenoperation

Innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach der Zahnsteinentfernung geht die Schwellung des Zahnfleisches in der Regel zurück und es wird wieder hellrosa – ein Zeichen der Heilung. In manchen Fällen bleibt das Zahnfleisch jedoch dunkelrot, schwillt weiter an oder blutet, was auf eine anhaltende Entzündung hinweisen kann. Dann kann eine Lappenoperation erforderlich sein: Dabei wird das Zahnfleisch eingeschnitten und vorsichtig zur Seite geklappt, sodass die tieferen Bereiche direkt einsehbar sind und gründlich gereinigt werden können.

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MINISH kann die Zahnfleischgesundheit tatsächlich unterstützen. Es kann Probleme wie Wurzelkaries, empfindliche Zahnhälse und Ausspracheprobleme lindern, indem freiliegende Bereiche abgedeckt und die natürlichen Zähne erhalten werden. Zudem kann das individuelle Design auch aus ästhetischer Sicht sehr vorteilhaft sein.

Wird eine Zahnfleischerkrankung nicht frühzeitig behandelt, kann es zum Abbau des Alveolarknochens kommen. Nach der Behandlung kann die Schwellung zwar zurückgehen, dennoch kann sich der Zahnfleischrand zurückziehen und Zahnwurzeln können freiliegen. Freiliegende Wurzeln sind nicht nur empfindlicher und können Zahnschmerzen sowie Ausspracheprobleme verursachen, sondern wirken auch ästhetisch störend: Zwischen den Zähnen können sichtbare Lücken entstehen, die als „Black Triangles“ (schwarze Dreiecke) bezeichnet werden.

 

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