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Frontzahnkronen vs. Veneers

Nachdem wir seit vielen Jahren als Zahnärztinnen und Zahnärzte bei MINISH arbeiten, behandeln wir unsere Patientinnen und Patienten wie unsere eigene Familie. Wenn wir jungen Patientinnen und Patienten mit schweren Zahnproblemen begegnen, machen wir uns oft Sorgen. Es ist immer bedauerlich zu sehen, dass Patientinnen und Patienten aufgrund fehlender oder unzureichender Behandlungen in der Vergangenheit das Vertrauen in Zahnärztinnen und Zahnärzte verloren haben. In diesem Artikel vergleichen wir Frontzahnkronen und Veneers. Zudem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass sich mögliche Nebenwirkungen von Frontzahnkronen in der Regel durch korrekt angepasste Veneers vollständig beheben lassen.

Frontzahnkronen vs. Veneers

Der Hauptunterschied liegt in der Zahnpräparation. Für eine Zahnkrone müssen zur Eingliederung der Versorgung bis zu 2 mm Zahnsubstanz abgetragen werden. Bei Laminatveneers werden 0,5–0,7 mm reduziert, während MINISH-Veneers nur 0,1–0,2 mm Abtrag für die Präparation benötigen. 

1. Frontzahnkronen nach einer Wurzelkanalbehandlung

Was ist eine Zahnkronenbehandlung?

Kronenbehandlung ist eine Methode zur Behandlung stark geschädigter Zähne, indem sie vollständig mit Zahnkronen überdeckt werden. Zahnkronen bestehen typischerweise aus Gold, Zirkonoxid und Metallkeramik (PFM). Gold ist robust und verfärbt sich nicht, allerdings unterscheidet sich die Farbe deutlich von natürlichen Zähnen. Zirkonoxid ist ebenfalls ein sehr stabiles Material und besteht ausschließlich aus Keramik. Metallkeramik (PFM) besteht außen aus Keramik und innen aus Metall. Liegen schwere Karies oder eine Zahnfleischerkrankung vor, kann nach einer Wurzelkanalbehandlung eine Kronenbehandlung durchgeführt werden, wenn das Nervengewebe mit Bakterien infiziert ist.

Gerade an den Frontzähnen kann es bei nicht korrekt sitzenden Kronen dazu kommen, dass sich Bakterien zwischen Zahn und Krone vermehren – die Folge können Karies, Parodontitis und Zahnfleischrückgang sein. 

Zahnärztlicher Check-up bei MINISH

„Mein Zahnfleisch wurde braun, nachdem ich vor 10 Jahren eine Laminatveneers-Behandlung erhalten habe.“

Dieser Patient erhielt vor zehn Jahren auf Empfehlung eines Bekannten eine Laminatveneers-Behandlung. Die Behandlung erfolgte an den Frontzähnen, und fünf Jahre später begann sich sein Zahnfleisch dunkel zu verfärben. Später entwickelte er sogar die Gewohnheit, beim Sprechen oder Lachen seinen Mund mit den Händen zu bedecken. 

Bei einer Routinekontrolle stellte sich heraus, dass die Behandlung, die er zuvor in einer anderen Praxis erhalten hatte, keine Laminatveneers-Behandlung war, sondern eine Zahnkronenbehandlung. Nach einer Wurzelkanalbehandlung waren seine Frontzähne mit Kronen versorgt worden. Die zuvor erwähnten PFM-Kronen ließen das Metall durchschimmern, das von außen eigentlich nicht sichtbar sein sollte.

Dieser Patient hatte keine Probleme mit seiner Zahngesundheit, entschied sich jedoch, die Behandlung ausschließlich aus ästhetischen Gründen durchführen zu lassen. 

Warum erhielt er dann auch eine Wurzelkanalbehandlung?​​​​​​

Nach einer Wurzelkanalbehandlung verlieren Zähne einen Teil ihrer Feuchtigkeit und Nährstoffversorgung, was die natürliche Zahnsubstanz schwächt. Daher wird diese Behandlung in der Regel nur durchgeführt, wenn schwere Karies oder eine Zahnfleischerkrankung vorliegt. In seinem Fall musste viel natürlicher Zahnschmelz abgetragen werden, um das ästhetische Ziel zu erreichen; zusätzlich wurde eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt, um künftigen Beschwerden wie empfindlichen Zähnen vorzubeugen. Mit anderen Worten: Unnötiger Zahnsubstanzabtrag war die Hauptursache des Zahntraumas. Da er unter verschiedenen Nebenwirkungen übermäßiger zahnärztlicher Eingriffe litt, hatten eine sorgfältige Behandlung und die Wiederherstellung seiner Zahngesundheit für uns oberste Priorität.

2. Frontzahnveneers

MINISH-Veneer Die MINISH-Veneer-Behandlung ist kein bloßer prothetischer Ersatz, sondern eine Lösung, um Funktion und Ästhetik der verbleibenden natürlichen Zähne wiederherzustellen, indem sowohl Zahnschmelz als auch Dentin der geschädigten Zähne rekonstruiert werden. Bei diesem Patienten fiel die Wahl auf die MINISH-Remedy-Behandlung, da Zahnfleisch, Karies und der Austausch des Zahnersatzes gleichzeitig behandelt werden mussten.

Zahnfleischbehandlung

Der bereits früher eingesetzte Zahnersatz passte am Zahnfleischrand nicht exakt, sodass das Zahnfleisch durch den äußeren Druck anschwoll. Daher wurden Zahnfleisch und Zahnfleischverlauf durch eine Gingivektomie wieder normalisiert.

Nachbehandlung bei fehlerhaft eingesetzten Zahnkronen 

Nach dem Entfernen des vorhandenen Zahnersatzes zeigte sich, dass der Zustand der verbliebenen Zähne deutlich schlechter war als erwartet. Die wurzelkanalbehandelten Zähne waren stark verfärbt, und im Zahninneren lag Karies vor. Deshalb wurden die verfärbten und kariösen Bereiche entfernt. Die verbleibende Zahnsubstanz wurde mit Kompositfüllungen sowie Zirkonoxid-Copings aufgebaut, die im Zahninneren als künstliche Hülsen dienen.

* Coping – Bezeichnet eine Kappe/Platte (meist aus Metall), die den präparierten Zahn bzw. die Zahnwurzel bedeckt und später als Basis zur Befestigung von Zahnersatz dient.

MINISH-Veneers an den Frontzähnen: Vorher-Nachher

Es wurden präzise und hochwertig gefertigte MINISH-Versorgungen hergestellt, um die Kaufunktion wiederherzustellen und Verfärbungen zu korrigieren – ohne Spalten zwischen Zahnfleisch und Versorgung zu erzeugen.

Noch einmal an alle, die eine Zahnbehandlung in Erwägung ziehen:Eine unsachgemäße Behandlung schadet nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich – gerade im Frontzahnbereich. Wenn es um die Nachbehandlung geht, ist es daher entscheidend, eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt zu wählen, der die Ästhetik wiederherstellen kann und gleichzeitig die ursprünglich gesunden Zähne schützt. Wir hoffen, dass Sie eine Zahnarztpraxis finden, die eine Vielzahl an Behandlungen für unterschiedliche Bedürfnisse anbieten kann, damit Sie Ihr gesundes Lächeln lange bewahren können.

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